Chronik der Feuerwehr Eddigehausen

1934 bis 2019 

"85 Jahre Freiwillige Feuerwehr Eddigehausen"

1973 bis 2018

"45 Jahre Jugendfeuerwehr Eddigehausen"

Gleich nach Kriegsende nahm die Wehr unter dem alten Brandmeister Karl Ahlborn den Dienstbetrieb wieder auf. Nach kurzer Zeit, nämlich 1946, konnte die alte Handdruckspritze abgelöst werden, indem die Wehr von den Aluminiumwerken Weende eine TS 8 Meyer-Hagen kaufte. Dieser Kauf wurde aus Eigenmitteln der Wehr, ohne jeden Zuschuss von der Gemeinde, finanziert.

Nach 20 jähriger Brandmeistertätigkeit stellte Karl Ahlborn am 05.12.1954 sein Amt zur Verfügung und Walter Hennecke wurde einstimmig als sein Nachfolger und zugleich als Unterkreisbrandmeister gewählt.

Bis auf die Jahre 1953 und 1954 war der Brandmeister zugleich 1. Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr. In diesen beiden Jahren fungierte Karl Ahlborn als Brandmeister und Fritz Mönkeberg als 1. Vorsitzender.

Im Jahre 1958 wurde die alte TS 8 durch eine neue Tragkraftspritze ersetzt. Bereits 6 Jahre später, nämlich 1964, erhielt die Wehr das erste Löschfahrzeug, einen Ford Transit. Dadurch wurde die Einsatzfähigkeit der Wehr erheblich verbessert, was sich auch bei den Wettkämpfen auf verschiedenen Ebenen mit guten Platzierungen bemerkbar machte.

Von 1954 bis zur Eingemeindung in den Flecken Bovenden übte der Brandmeister Walter Hennecke zugleich das Amt des Unterkreisbrandmeisters aus. Infolge schwerer Erkrankung konnte Walter Hennecke das Amt des Gemeinde- und Ortsbrandmeisters nicht mehr ausüben. Aus diesem Grund wurde am 13.04.1977 der bisherige stellv. Ortsbrandmeister Sigmund Mönkeberg zum Ortsbrandmeister gewählt und Walter Hennecke zum Ehrenbrandmeister ernannt.

Dank der großzügigen und wohlwollenden Einstellung des Rates der Verwaltung des Flecken Bovenden gegenüber den Belangen der Feuerwehren konnte die Feuerwehr Eddigehausen im Jahr 1975 ein neues Löschfahrzeug LF 8 in den Dienst stellen. Bis zum Jahr 1991 war Siegmund Mönkeberg Brandmeister und wurde dann aufgrund von schwerer Krankheit durch seinen Nachfolger Hans-Werner Rinke abgelöst. Nach 20 jähriger Dienstzeit wurde dann das in die Jahre gekommene Löschgruppenfahrzeug durch ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank eingetauscht, welches zwar nur noch eine Staffelbesatzung (6 anstatt zuvor 9 Personen) aufnehmen kann, aber durch seinen Wasservorrat vom Einsatzwert her, wesentlich effektiver ist.

Im Jahre 2002 legte dann Hans-Werner Rinke aus persönlichen Gründen sein Amt als Ortsbrandmeister nieder, so dass der stellvertretende Brandmeister, Philipp Rohloff, im Frühjahr 2003 zum neuen Ortsbrandmeister gewählt worden ist, der nun dieses Amt in seiner dritten Amtsperiode ausübt.